Am letzten Wochenende fand die erste Assistenzschulung von InBeCo statt.
An 1 1/2 Tagen arbeiteten die 6 Teilnehmer/innen mit Anne Skribbe und Katharina Kaul intensiv an verschiedensten Themen.
Zunächst war es wichtig, sich mit eigenen Wertvorstellungen und Erfahrungen auseinanderzusetzen und die Hintergründe des Inklusions-Begriffes zu klären. Dabei wurde deutlich, dass der Begriff „Inklusion“ zwar häufig gebraucht wird, aber vielen nicht klar ist, was genau dahinter steht.

Am zweiten Schulungstag stand neben rechtlichen Grundlagen und Informationen zu Behinderungen vor allem praktisches Arbeiten im Vordergrund.
Schnell wurde klar, dass auch wenige Stufen schon ein unüberwindbares Hinderniss für Rollstuhlfahrer/innen auch mit Begleitung sein können, oder dass beim Führen von sehbehinderten Menschen nicht nur Hindernisse in Bodennähe wichtig sind, sondern auch der Kopf in Gefahr geraten kann. Aber auch, wie wenige Mittel oder auch nur das Bewusstmachen von Barrieren zum Abbau dienen können, zeigte eine Spiele-Einheit mit Rollenkarten („Du kannst nicht sehen“, „Dir fallen Dinge oft aus der Hand“, …):  „Darüber sprechen ist oft der erste und wichtigste Schritt.“ war die einhellige Meinung der Teilnehmer/innen.

Der Austausch in der Gruppe war ein wichtiger Bestandteil der Schulung. Die Teilnehmer/innen stellten fest, dass sie mit Hemmungen und Ängsten nicht alleine stehen. Auf der so genannten „Himmelsskizze“ waren die meisten Karten mit Hemmungen/Bedenken bis zum Ende der Schulung umgedreht, also abgebaut.

Die Teilnehmer/innen sind jetzt Teil des Assistenz-Pools von InBeCo und begleiten bei Bedarf gerne junge Menschen (mit Behinderung) in der Freizeit, um neue Freizeitmöglichkeiten zu erschließen.

 

Interessierte, die eine Begleitung suchen, aber auch junge Menschen (16-27 Jahre), die Interesse an der nächsten Assistenzschulung haben, können sich gerne mit uns in Verbindung setzen.